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Der Kölner Dom ist eines der bekanntesten und meistbesuchtesten Gebäude Deutschlands. Und es hat eine unglaubliche Geschichte, die dem Namen alle Ehre macht.

1. Der Bau dauerte über 600 Jahre

Der erste Grundstein für die gotische Kathedrale wurde im August 1248 gelegt. Doch mangelndes Geld und Interesse an dem Projekt führten dazu, dass der Bau erst 1880 mit Hilfe von König Friedrich Wilhelm IV. „abgeschlossen“ wurde, nur 632 Jahre später.

Kölner wissen jedoch: Der Dom ist nicht wirklich fertig, da er dauerhaft restauriert und repariert wird. Gerüste an den Spitzen oder am Grunde des Doms gehören einfach dazu.

2. Der Dom wurde im Zweiten Weltkrieg 14 Mal bombardiert

Die Kathedrale wurde im Laufe des Zweiten Weltkrieges von 14 Fliegerbomben und mehr als 70 Brandbomben getroffen. Ob durch eine höhere Gewalt oder einfach nur durch Glück,… das Gebäude brach nicht zusammen und blieb in einer sonst geplätteten Stadt stehen.

Die Reparaturarbeiten wurden 1956 „abgeschlossen“, obwohl bis in die 90er Jahre einiges an schlechtem Mauerwerk als Erinnerung an den Krieg sichtbar blieb.

Kölner Dom im zweiten Weltkrieg

3. Sie beherbergt die größte schwingende Kirchenglocke der Welt

Wenn man die 533 Stufen zum Südturm hinaufsteigt, um auf die Kölner Skyline zu blicken, lohnt sich auch ein Blick auf die Petersglocke, während man dort oben ist. Eine der acht Glocken der Kathedrale — die St. Petersglocke –wiegt ca. 24 Tonnen und ist die größte ihrer Art in der Welt. Sie erklingt jedoch nur an besonderen Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr.

4. Drei weitere Kirchen standen da, wo der Dom heute steht

Die heutige Kathedrale soll an der Stelle einer römischen Kirche aus dem 4. Jahrhundert errichtet worden sein, die dann im 6. Jahrhundert für eine neue Kirche weichen musste. Darauf folgte 800 n.Chr. die so genannte Alte Kathedrale, die oft vom Blitz getroffen wurde. Rund 300 Jahre später wurde sie abgebrannt, um der heutigen Kathedrale Platz zu machen.

5. Der Dom wurde gebaut, um die „Überreste der Drei Könige“ zu beherbergen

Als Erzbischof Rainald von Dassel die „Gebeine der Drei Könige“ nach Köln brachte, nachdem er sie 1164 aus Mailand mitgenommen hatte, war er vom Alten Dom eher unbeeindruckt. Deswegen sollte ein neuer geplant werden, der groß genug sein sollte, um die Reliquien unterzubringen.

Von da an pilgerte jeder deutsche König nach seiner Krönung, um den Überresten Geschenke darzulegen. Sie glaubten, dass Christus sie so als Monarchen erkennen würde, wie er es bei den Drei Königen selbst getan hatte.

6. Der Dom wird pro Jahr von 6 Millionen Menschen besucht

Alleine fühlt der Kölner Dom sich wohl nie.

Laut der Dom-Website besuchen täglich 20.000 bis 30.000 Menschen das beeindruckende Gebäude — das sind satte 6 Millionen pro Jahr! Aber diese erstaunlich hohen Zahlen sind nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der Dom zuvor zur besten Attraktion Deutschlands gewählt wurde.

7. Es war einst das höchste Gebäude der Welt

Von 1880 bis 1884 war die Kathedrale das höchste Gebäude der Welt, bis sie vom Washington Monument und dann vom Eiffelturm geschlagen wurde.

Heute ist es nicht mehr so eindrucksvoll, aber es ist immer noch das größte gotische Kirchengebäude Nordeuropas. Seine zwei 516 Fuß hohen Kirchtürme sind die zweithöchsten der Welt, nur übertroffen vom einzigen Turm des Ulmer Münsters, der 1890 fertiggestellt wurde und ebenfalls in Deutschland steht.

Aber wenn die Sagrada Familia 2026 fertig ist (Schätzung), wird sie höher sein als das Ulmer Münster und der Kölner Dom, was Deutschland dann den Titel raubt.

8. Die Kathedrale war nicht immer so dunkelgrau

Die Außenseite der Kathedrale ist nicht aus schwarz-grauem Material gebaut, noch ist sie nur schmutzig!

Der Sandstein, aus dem der größte Teil des Gebäudes besteht, reagiert bei Regen mit der Schwefelsäure und wird dunkelgrau, was der Kathedrale im Laufe der Zeit ihre charakteristische dunkle Farbe verleiht. Deshalb sehen die reparierten Stellen viel weißer und heller aus als der Rest des Gebäudes, obwohl sie mit der Zeit dunkler werden, um dem älteren Stein zu entsprechen.

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